Fundacja Pomnik - Hospicjum Miastu Oświęcim
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HOSPIZ-DENKMAL

RAT RER STIFTUNG

VORSTAND DER STIFTUNG

SCHULD DES LEBENS

BILDERGALERIE

Hospiz-Denkmal der Stadt Oświęcim

"Gedenken wir derer, die den Mut hatten ihr Leben riskierend, den Häftlingen des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu helfen".

Ein halbes Jahrhundert lang haben die ehemaligen KL Auschwitz- Häftlinge ein Zeugnis vom Guten abgelegt, das im Schatten und in der Nachbarschaft der Gaskammer geboren ist. Das geschah durch jede erdenkliche Art von Dokumentation - in Form von Büchern, Presseartikeln, Gedenktafeln und Dokumentar- und Spielfilmen, aber auch durch Jahrestagfeierlichkeiten, Radio- und Fernsehsendungen, usw.

In der Meinung der ehemaligen Häftlinge jedoch waren alle diese Zeichen nicht imstande, an alle Namen derjenigen zu erinnern, die lebensrettend spontane Hilfe geleistet haben, durch die ganzen 5 Jahre des Bestehens des KL Auschwitz.

Nach dem Ausziehen des Sträflingsanzugs und nach der Rückkehr zur Freiheit fühlten sich die ehemaligen KL Auschwitz – Häftlinge immer noch als Schuldner der Bewohner der Stadt Oświęcim und der umliegenden Ortschaften, weil eben diese dazu beigetragen haben, dass viele menschliche Leben gerettet wurden.

Viele von den ehemaligen Häftlingen haben dank Ihnen - der Menschen guten Willens – bis zur Stunde der Freiheit ausgehalten und sie leben trotz ihres Alters bis heute. Es gibt jedoch immer weniger Zeugen jener Tage. Um der Einwohner der Stadt Oświęcim und der Einwohner der umliegenden Ortschaften, die den Häftlingen der KL Auschwitz und Birkenau geholfen haben zu gedenken, entstand eine Initiative, ihnen ein Denkmal zu errichten.

Die Initiative entstand vor allem dank dem ehemaligen Häftling des KL Auschwitz Häftlingsnummer 6804, Herrn August Kowalczyk, der am 4 Dezember 1940 ins Lager gebracht wurde. Er verließ das Lager während des Aufstandes in der Strafkompanie am 10 Juni 1942.

Er hat dank der Einwohner von Oświęcim, Bieruń und Bojszowy überlebt.

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Herr August Kowalczyk, der bekannte polnische Schauspieler, der unvergessene „Vogt“ in der Filmdarstellung von „Bauern“, hat sein ganzes Leben lang gesellschaftlich geholfen und das Zeugnis von der WAHRHEIT abgelegt. Er hat sich das Ziel gesetzt, die Behörden in der Stadt Oświęcim, die Einwohner der Stadt und alle Anderen, die sich engagieren wollten, von seinem Unternehmen zu überzeugen.

Bevor der Platz für das Denkmal gefunden wurde hat sich seine Idee fortentwickelt. Aus einem „üblichen Denkmal“ sollte nun ein besonderes in seinem Ausmaß symbolträchtiges entstehen.

Es sollte die Menschen ehren, die den KL Auschwitz-Birkenauhäftlingen lebensrettende Hilfe geleistet haben.

Das Denkmal sollte ein Hospiz werden – ein Ort, wo den Kranken und Leidenden in der letzten Phase ihrer Krankheit geholfen wird.

Das ist ein besonderes Symbol - Denkmal und auch eine schwer realisierbare Idee. Die finanziellen Mittel für den Bau eines üblichen Denkmals wären deutlich kleiner. Es wäre auch viel einfacher sie einzunehmen, um das Ziel zu realisieren. Aber einige Millionen Złoty für den Hospizbau zu gewinnen, ist schon ein schwierigeres Unternehmen.

Um das Geld zu verwalten, wurde am 24 November 1999 von der Gesellschaft zum Schutz der Stadt Oświęcim und der Gesellschaft der Auschwitzer Erde eine Stiftung Hospiz-Denkmal der Stadt Oświęcim ins Leben gerufen. Der Vorsitzende des Stiftungsrates wurde Herr August Kowalczyk, der Vizevorsitzende Herr Piotr Janusik, der Sekretär des Rates Herr Morosław Obstarczyk und der Vorstandsvorsitzender Herr Andzrej Telka. In der Tätigkeit der Stiftung waren viele bekannte Menschen engagiert. Es sollte auch erwähnt werden, dass die Hospizbewegung in Polen von Papst Johannes Paul II gegründet wurde.

Die Ehrenmitglieder der Stiftung wurden:

  • Kardinal Franciszek Macharski
  • Bischof Tadeusz Rakoczy
  • Bischof Kazimierz Nycz
  • (kliknij, aby powiększyć)Am 27 Januar 2000, am 55 Jahrestag der Befreiung des KL Auschwitz-Birkenau, wurde vom Staatspräsidenten Polens, Herrn Aleksander Kwaśniewski, der Grundstein für den Hospizbau gelegt.

    Das Grundstück für den Bau des Hospizes in der Wysokie Brzegi-Straße mit der Fläche von 6350 qm wurde der Stiftung von dem Landratsamt in Oświęcim kraft Notaraktes am 28 Dezember 2000 übergeben.

    Trotz vieler Bemühungen um die erforderlichen finanziellen Mittel fiel es immer noch schwer den Bau zu beginnen.

    Am 2 April 2002 hat sich die Stiftung entschlossen ein öffentlich-rechtliches Werk der Palliativmedizin und ein Haushospiz zu eröffnen. Anfangs war das Werk in Oświęcim in der Śniadeckistraße tätig, dann wurde es ins Ambulatorium Nr. 4 ins Stadtviertel Zasole verlegt. Die Tätigkeit dieses Werks sollte den Einwohnern der Stadt Oświęcim die Idee der Palliativpflege näher bringen.

    Die Erhaltungskosten des Werks der Palliativmedizin und des Haushospizes nahmen fast alle Geldmitteln in Anspruch, die für den Bau des Hospizes vorgesehen waren. Deswegen hat der Stiftungsrat die Tätigkeit des Werks der Palliativmedizin vorübergehend stillgelegt.

    Am 18 März 2004 hat der Stiftungsrat einen neuen Stiftungsvorstand berufen. Die Vorstandsvorsitzende wurde Frau Helena Wisła. Das Hauptziel des neuen Vorstandes war die Baugenehmigung zu erreichen und mit dem Bau zu beginnen.

    (kliknij, aby powiększyć)Für die Arbeit haben sich auch Architekten aus Katowice von der Projektfirma „Barysz Konior Architekci“ eingesetzt. Die Architekten der Firma haben der Stiftung das Projekt des Hospizes vorgeschlagen, das nach vielen Änderungen von der Stiftung akzeptiert wurde.

    In dieser Zeit wurde die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung durch die europäischen Organisationen für den Bau des Hospizes genutzt. Die Stiftung hat durch ihre Tätigkeit das Amt des Komitees der Europäischen Integration und auch die Konsulate der italienischen und der japanischen Regierungen interessiert und die Dr Rath Health Stiftung, die für den Hospizbau 110 571,00 Zloty gespendet hat.

    Dank großer Bemühungen vieler außergewöhnlicher Menschen hat die Stiftung durch das Komitee der Europäischen Integration die finanzielle Unterstützung für den Hospizbau von der italienischen Regierung erhalten.

    (kliknij, aby powiększyć)Die Höhe der Unterstützung beträgt 1 654 120 Złoty. Der Vertrag wurde zwischen der Stiftung Hospiz-Denkmal der Stadt Oświęcim und der Stiftung – der Fond der Zusammenarbeit in Warszawa am 13 August 2004 geschlossen.

    In der Zeit der Bemühungen um die finanzielle Unterstützung hat man zum Zwecke der Erhaltung der Baugenehmigung gleichzeitig gewirkt.

    Die Baugenehmigung erhielt man am 10 Februar 2005. Auf die Ausschreibung bewarben sich zwei Firmen aus dem Kreis Oświęcim. Der Firma Chemobudowa – Kraków Zweigstelle Oświęcim wurde der Auftrag zugesprochen. Die Firma begann mit den Bauarbeiten am 7 März 2005, direkt nachdem die Baugenehmigung rechtskräftig wurde.

    Die Beendigung der Bauarbeiten am Rohbau wurde für August 2005 geplant. Jedoch haben unvorhersehbare Probleme den Bau bis Frühling 2006 verzögert.

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    Um das Hospiz fertig zu bauen und es zu eröffnen, sind noch weitere finanzielle Mittel notwendig. In der Tabelle unten befinden sich der weitere Arbeitsplan und der detaillierte Kostenanschlag (samt Mehrwertsteuer.

  • Bedachung samt Bearbeitung - 550 000,00 zl
  • Fassade des Gebäudes - 220 000,00 zl
  • Innenausbau - 2 500 000,00 zl
  • Aussenbeleuchtung - 120 000,00 zl
  • Regenwasserabfluss - 120 000,00 zl
  • Ersatzversorgung für Strom - 50 000,00 zl
  • Gasanschluß - 10 000,00 zl
  • Straßen, Parkplätze, Gehsteige - 350 000,00 zl
  • Widerstandsmauer, Abstellräume - 160 000,00 zl
  • Stahlumzäunung - 90 000,00 zl
  • Fassade der Mauer und der Umzäunung - 60 000,00 zl
  • Unterhalt der Grünanlagen, Garten - 80 000 zl
  • Aufzüge, Ausstattung der Toiletten - 170 000,00 zl
  • Es sind auch finanzielle Mittel für die Ergänzung der Ausstattung, die Inbetriebnahme und die weitere Arbeit des Hospizes nötig. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Stiftung weiterhin um finanzielle Unterstützung im In – uns Ausland bitten. Wir hoffen auch, dass auch die Einwohner der Stadt Oświęcim und der umliegenden Ortschaften und die Behörden der Stadt, des Kreises und Gemeinde für diesen Bau Interesse zeigen.

    Bei dem Engagement der Polnischen Friedensgemeinschaft hat das Hospiz Geldmittel von der japanischen Regierung in der Höhe von 600 000 Złoty für die Ausstattung bekommen. Das Geld kann jedoch erst nach der Baubeendigung genutzt werden. Für unsere Tätigkeit haben wir das Interesse sowohl der Botschaften und Konsulate von Italien, Deutschland und Japan, als auch der stiftung Dr Rath Health Foundation geweckt. Vor einiger Zeit wurde der Kardinal von Kraków Stanisław Dziwisz der Ehrenpatron des Hospizes. Sein Bevollmächtigter in der Stiftung ist der Direktor des Zentrums für Dialog und Gebet in Oświęcim Priester Jan Nowak.

    Hiermit bedanken wir uns bei den Regierungen von Italien und Japan für jegliche Unterstützung. Wir danken der Gesellschaft der Liebhaber der Auschwitzer Erde, der Gesellschaft zum Schutz der Stadt Oświęcim, dem Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim, der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim, der Bildungsgesellschaft aus Oświęcim-Rajsko und allen Anderen, die uns mit Spenden unterstützen.

    Ein Dankeschön für alle und für jede Spende erscheint auf unserer Internetseite. www.hospicjum.oswiecim.pl

    Das Hospiz ist immer noch nicht fertig, aber schon in die Landschaft von Oświęcim eingewachsen. Als Hospiz ist es sehr brauchbar für die kranken Einwohner von Oświęcim und der umliegenden Ortschaften.

    Als Denkmal ist es eine wunderbare und erhabene Idee.

    Wir wenden uns an Sie mit der Bitte um weitere Unterstützung unserer Tätigkeit. Unsere Kontonummer:

    Stiftung des Hospiz-Denkmal der Stadt Oswiecim

    (BIC/SWIFT): BPKOPLPW 70 1020 2384 0000 9402 0009 1876

    Dem Hospiz-Denkmal zugunsten arbeiten der Vorstand und der Rat der Stiftung ohne bezahlt zu werden.